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Müssen sie nothwendig Erbitterung und Rachsucht bewir.ten; waS heule dem minder Verdienten begegnet, würdemorgen aus Retorsion auch gegen den Würdigsten ver.sucht, und Vorwände würden nicht ohne Schein herbey,gezogen werden; es bliebe nichts festes, nichts dauerhaf.leS mehr übrig; am Ende müßte auch der Rechtschaffeneden Muth verlieren seine Pflicht zu erfüllen, um nichtgegen besondere Privat-Kntcressen anzustoßen; Demago-gen. Künste und niedrige Schmeicheleyen die dem Gemein.Wesen schaden um verirrter Menge zu gefallen, würdendie einzigen Mittel seyn, um sich in seiner Stelle zu er-halten. ES zeigt sich auch hier wieder, waS wir schonso oft bewiesen haben, daß alle menschlichen Künstelcyen,Geseze und Organisationen die innere Rechtschaffenheitnicht entbehrlich machen können; daß sie vielmehr dicsel.bige stets vorauSsezen müssen, ohne sie aber unnüz odergar schädlich sind; und daß mithin, um auch eine reprä.semireude Versammlung oder eine anvertraute Gewalt inden Schranken ihrer Pflicht zu erhalten, kluge Wahlenund die Moralität der Gewählten selbst das meiste thunmüssen, ohne deßwegen den übrigen VorsichtS. Maßregelnihren bedingten Werth ganz absprechen zu wollen.