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VtK t«r Sophistik ist, sucht man sich mit dergleichen Sub.tilitäten herauszuhelfen/ die ohne Ncalität einen leerenSchein von Wissenschaft an ssch tragen. Wie ungereimtes sey / jene Trennung auf Monarchien anzuwenden/ demuntergebenen Volke die Gesezgebung einzuräumen/ demsouverainen Fürsten aber nur die Vollziehung zu überlas-sen/ mithin die Diener zu Herren und den Herren zumDiener zu mache»/ haben wir anderswo schon genug be-wiesen. Allein sie ist nicht einmal auf Republiken an-wendbar, wo doch die Funktionen gesondert werden müs-feti/ weil die ganze Eommunität sie nicht alle selbst aus-üben kann/ noch selbst ausüben will. Wir haben dasExperiment dieser hochgepriesenen Erfindung in den neue.ren RrvolutionS'Republiken gesehen. Da betitelte manzwar die eine Behörde einen gesezgebenden/ die an-dere einen VollziehungS-Rarh; aber die Natur derDinge machte in dem nemlichen Augenblik dergleichen Di-stinktionen zu Schanden; zwischen beyden Behörden be-stand ein ewiger Streit über die Frage wag Gesez seyoder nicht sey/ was zur Vollziehung gehöre oder nichtgehöre. Jener angeblich gesezgebende Rath/ der diehöchste Gewalt vorstellte / befaßte sich mit hunderttausendDinge« / die auch nicht den Schatten von einem Gesez ansich trugen; mit allem was ihm vorgelegt wurde/ oderwas ihm selbst in Sinn kam , und womit er sich beschäf-tigen wollte; also z. B. mit GeldauSgabeN/ Privat. Be-gehren/ mit Entscheidung von Streitigkeiten aller Art/mit Gnaden-Sachen und Privilegien/ mit VerhaftSbe-fehlen u. s. w.; bisweilen freylich auch mit mancherleyVerordnungen. Aber auf dem Papier (wo die neuphilo-
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