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Nun aber baun dieses seltene Verhältniß in die Längeniemalen fort, und es treten allmählig andere an Plaz,welche das SocietätS-Verband vorerst in ein unmerkli.cheö, zulezt in ein vollendetes Dienst, Verband umschaf-fen. Die Ratnr hat einmal die angebornen Kräfte, unddadurch die erworbnen Glükögüter der Menschen ungleichgeschaffen. Die ersteren sind ihnen bald in geringem,bald in hohem Maße zugetheilt; die lezteren können meh-ren oder minderen, sie bleiben keinen Augenblik die nem-lichen, und gleichwie die einen durch eigene Schuld oderdurch Unglük in Dürftigkeit, Armuth und Dienstbarkeitversinken, so ist es auch unmöglich die zunehmende Machtund das natürliche Uebergewicht von anderen zu hindern,wofern man nicht der Tugend oder dem Verstand ihreBelohnung rauben, selbst über zufälliges Glük gebietenund jeden Augenblik die Gerechtigkeit beleidigen will.So lang zwar irgend eine individuelle Privatmacht nichtübermäßig anwächst, so daß sie wenigstens nicht offenbarund fortdaurend über alle anderen hervorraget, sohat solches freylich nickt viel zu bedeuten; der Tod, dieErbStheilUngen, die Rivalität von anderen gleichberech-tigten und oft nicht minder begüterten, die Macht derGewohnheit selbst stellen stets das Gleichgewicht wiederher, und wenn auch Einzelne dienen oder abhängig sind,so wird das republikanische Verhältniß durch andere be-hauptet. Wenn aber ein solch einzelner Bürger, alSHaupt eines ohnehin angesehenen Geschlechtes durch fort-daurende Oekonomie mehrerer Generationen, durch klugeund glüklich ausgefallene Unternehmungen, durch glän-zende Heyrathen, reiche Erbschaften, fremder FürstenGunst oder andere glükliche Zufälle zum Besiz von sehransehnlichen Gütern oder ungeheurem Geld-Reichthum