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Besinnung zurükgebracht werden; gleichwie er sich wNh.rend der Dickatur an militärische Herrschaft gewöhnt?ffo gewöhnen sich seine Untergebenen an freywiüige Dienst,barkcit, welche dann noch mit dankbarer Gesinnung be-schöniget wird; man liebt zulezt das sichtbare Oberhauptmehr als das unsichtbare Gemeinwesen, und aus demDictator wird, wenn auch unter sanfteren Formen? frü-her öder später allemal ein Fürst, wie wir dieses schonanderswo gezeigt, und mit der Geschichte fast aller Re-publiken bestätiget haben. 9 > Wenn also eine Republikunter zwey Uebeln das geringere wählen , und zu Füh-rung eines nothwendigen Krieges ihre Gewalt irgend ei.ner Diktatur überlasten muß: so ist eS vorerst sehr zwek-mäßig, diese Dictatur förmlich zu ernennen, auf-daß die außerordentliche Gewalt offenbar von der Com-munität herkomme, und die Regel selbst noch durch dieAusnahme bestätiget werde. Eine solche durch förmlichenBeschluß eingeführte Dictatur ist schon besser ausgewählt,und dabey viel weniger gefährlich als diejenige, welcheoft durch blindes Zutrauen, oder durch Trägheit undFurchtsamkeit der Bürger unvermerkt von selbst ein-schleicht, bereits eine Art von Usurpation in sich faßt,für die Zukunft zum Beyspiel dient, und eS stillschwei-gend zur Regel werden läßt, daß von einzelnen Indivi-duen oder Collegien alle Geseze und Formen mit Füßengetreten werden können. ZweytenS ist eS allemal vor-theilhafter, diese dictatorische Gewalt nur einem einzel-«cn Magistrat zu übertragen, insofern bey der Auswahlauf seine Gewissenhaftigkeit und republikanische Gesinnung\ mehr noch als auf seine Talente Rüksicht genommen wird.
s>) Bergt, oben S. »89 - »9°