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Sechster Band. Zweyter Theil. Von den Republiken oder freyen Communitäten.
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besonders aber alle Fremde ausschließen würde, möchteauch ihre Aufnahme uoch so sehr zu wünschen seyn. DerBcsiz eines gewissen Vermögens, an welchem allein manheur zu Tag die Garantie der Treu und Fähigkeit erken.neu will, * 7 > erreicht den Zwek eben so wenig. Nichtnur hat feine Constatirung große Schwierigkeiten, son-dern es ist seiner Natur nach wandelbar; was heute be-sessen wird/ kann morgen verloren werden, und ein siei-ßiger, sparsamer, talentvoller Mann ist der Republik nüz-licher als ein reicher Verschwender, der Hundertlausendebesaß, aber in ein Paar Jahren an Bettelstab gerälh;dabey hat es auch etwas Anstößiges, von den neu ange.kommenen Bürgern ein Vermögen zu forderen, welchesoft die älteren Bürger nicht besizen, noch bestzen können,und mithin zu statuireu, daß jene reicher sey» sollen alsdiese. Die Erlegung einer bestimmten Geldsumme hatweniger Jnkonvenieme, insofern sie freywillig übernom-men, und das Produkt etwa zu gemeinnüzigen Zwekenverwendet wird; doch ist sie auch nicht vollkommen in derRegel, da einerftitS ihr Betrag nur willkührlich festge-ftzt werden kann, anderseits die früheren Genossen sichebenfalls nicht eingekauft haben, und überhaupt das Cor-porarionS-Gut nicht Aktienweife den einzelnen Mitglie-dern , sondern nur der Gesammtheit und ihren Nachkom-

17) Nach dem so oft wiederholten Gemeinplaz, daß die Armen,oder die, welche nichts zu verlieren haben, die Revolutiongemacht hätten, welches durchaus nichl wahr ist. Die Re,volution ward überall von hochmüthigen, sophistischen Rei-chen gemacht, und zählt auch jezt nur unter diesen ihre vor,«ehmsten Anhänger. UebrigenS hat jeder Mensch etwas zuverlieren; dem Armen wird Lurch Revolutionen fein Verdienst,sein Körper und oft sein Leben genommen, welche ihm so vielwerrh sind, als dem Reichen ein Theil seines Vermögens,