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Sechster Band. Zweyter Theil. Von den Republiken oder freyen Communitäten.
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nen bey ihnen nicht so leicht Eingang finden; IS) siemüssen endlich ihren guten Namen mehr schonen, das er-worbene Ansehen behaupten, ja sogar auf ihre Kinderfortzupflanzen trachten, und werden dadurch mehr, alsman glaubt, von schlechten Handlungen zurükgehalten.Daher entsteht auch dieses natürliche Pairiciat inallen Republiken ohne Ausnahme von selbst. Denn eSist nichts anderes als eine Folge deö unwiderstehlichenGesczeö der Natur, welches überall und immer, mit oderohne den Willen der Menschen, ja selbst unter Gleichbe-rechtigten, fietö den Ueberlegenfien die Herrschaft giebt.Bereits in dem Capitel, wo von diesem Gesez überhauptdie Rede war, haben wir daher gezeigt, daß in allenCommunitäten, von der geringsten Dorfgemeinde bis znder größten Republik hinauf, immer die ersten und vor-nehmsten, die angesehensten und berühmtesten Bürger andie Spize gestellt werden; daß, da manche Arten von Ue-berlegenheit auf erblichen Gegenständen haften, der nem-liche Vorzug auch ihren Nachkommen zu Theil wird, unddaß daraus jenes natürliche Vatriciat entsteht, kraft wel-chem man in den Jahrbüchern aller Dörfer und Städtebeynahe beständig die nemlichen Namen hervorragenfleht, f?) Wer das Innere der Republiken mit einemetwas schärferen Aug betrachtet, der kann sogar Hiebeyeine gewisse Gradation nicht verkennen. Ohne daß es jedurch Geseze vorgeschrieben, viel weniger zum ausschlie-ßenden Recht gemacht worden sey, giebt es in allen Re-publiken sogenannte Confular-Geschlechter, deren

f 6 ) Vergl. hierüber auch B. I, S. 384 - 38 ;. B. M> @.70-71gnd @. ;;r.

17) Siehe B. I S. 3?o-37i.