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Sechster Band. Zweyter Theil. Von den Republiken oder freyen Communitäten.
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an einzelne Optimalen, sondern nur an die ganze Com-muuilät geknüpft, und diese leztere sierS als die Quellealler Ehren und alles untergeordneten Einflußes betrach-tet werde. J >

So wenig gefezliche Bedingungen der Wahlfä-hig k e i t für den stellvertretenden Ausschuß selbst dem Geisteiner wahren Republik entsprechen: so sind sie hinge-gen für die mit besonderen Pflichten und Arbeiten verbun-benen Aemter und Bedienungen nothwendig und nüzlich.Wenn sie auch schon nicht allemal ihren Zwek erreichen,zumal die geforderte Bedingung den wirklichen Besiz dernöthigen Fähigkeit nicht garantirt: so beschränken sie dochdie allzugroße Concurrenz, und beförderen dadurch denFrieden; sie verhinderen wenigstens regellose Willkührund' gar zu auffallende Irrthümer; sie sezen den Faktio-nen und dem Personal. Credit einen Damm entgegen, undbewirken auch eine gewisse Stabilität der Dinge, indemsie den Bürgern, die sich einem bestimmten Fache wid-men, die billige und ermunternde Hoffnung geben, auchin demselben angestellt und befördert zu werden. Natür-

i) In den neuere» Revolntions-Republiken, die viel von denfrühern monarchischen Gewohnheiten beybehielten, ist mansehr von diesem Princip abgewichen, und gab einem Direc-torio oder sogenannten VollziehungS-Rath nicht nur die Di-sposition über Truppen und Geld, sondern noch die Ernen-«ung zu allen Stellen und Aemtern ohne Ausnahme. Erhatte also in der That die höchste Gewalt, und sollte sie inden Augen des Volks doch nicht vorstellen' Keine einzigeder älteren und wahren Republiken hat sich eine solche Unge-reimtheit zu Schulden kommen lassen.

*) Siehe oben S. 351- 3 s 8 .