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Sechster Band. Zweyter Theil. Von den Republiken oder freyen Communitäten.
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inirthet die wichtigsten Gegenstände vortragen, um ohneWiderstand durchzusezen, was sonst nie wäre gutgeheißenworden. Oft werde» durch Mißbrauch des sogenanntenAustritts (von dem wir bald weiter'reden werden) vieleMitglieder und gerade die kenntnißvollsten wegen ange-dichterem Privat. Interesse von ihrem Stimmrecht beraubt,und so die Versammlung auf eine sehr geringe Zahl vonGliedern beschränkt, die meist für das Gegentheil ebenso sehr interefsirt sind. Bisweilen wird durch die Unge-duld einer Partey zu frühzeitig abgestimmt, keine Um.frag gehalten, oder die Berathschlagung geschlossen, blosum andere, deren Einfluß man befürchtet, nicht zumWorte kommen zu lassen; s) bisweilen hingegen der Ab-schluß eben so absichtlich verzögert, und durch gehaltloseRednerey in die Länge gezogen, um den Eindruk früherergründlicher Reden zu schwächen, viele Mitglieder zurVerlassung des Saales zu bewegen, die Versammlung zuermüden, und ihr gleichsam durch Hunger und Durst ei-nen ihr im Grunde widrigen Beschluß abzunöthigen.Richt minder pflegt man oft durch Furcht auf die Mengezu wirken, ihr durch vorgespiegelte Gefahren, falscheRapporte oder eingeleitete Tumulte u. s. w. Schreken ein-zuflößen, so daß die Stimmen der meisten nicht als dasResultat ihres freyen Willens betrachtet werden können. «>

3) Aux voixj aux voix! fermez la discussion etc., wie diesesseit den neuen RevolutionS-Versammlungen üblich ist.

Z) 'pollere diem, -lient consumere, wie bey den Römern. AuchHobbeS beschreibt diese Faktions-Künste sehr richtig, wozuihm wahrscheinlich die Verhandlungen des Englische» longParlament die Veranlassung gaben. l>e Live. c. X. II — 12.und c. xii. 13 .

4) Wie .oft dieses in den Französischen National - Versammlungen