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tStti) man braucht über dieselben nicht mehr zu votiren.Daß aber, wie einige behauptet haben, jene Abtheilun-gen nothwendiger Weise immer dichotomisch oder zwey.gliedrig seyn sollen, ist «m so weniger richtig, als der-gleichen Eintheilungen, je nach Beschaffenheit des Gegen-standes , selbst in den Wissenschaften fehlerhaft seyn kön-nen. Geäußerte Meynungen stnd nicht blos logische For-men, sondern materielle Vorschläge, die bisweilen, gleichden Candidaten in einer Wahl, einander nebengeordnet,«nd gegen einander abgewogen werden müssen. Dicho-lomische Eintheilungen (formelle Divistonen) find also nurda nöthig und zwekmäßig, wo zwey Hauptmeynungen ein-ander diametral widersprechen, wo es sich z. B. darumhandelt, eine Sache zurükzuweisen oder zu behandlen,zu verwerfen oder anzunehmen, jemand schuldig oder un-schuldig zu erklären u. s. w., wobey dann alle übrigenVorschläge nothwendiger Weise nur als Unter-Abthei-lungen der einen oder anderen Hauptmcynung erscheinen.Da wo hingegen mehrere unter stch coordinirte Meynun.gen (materielle Partitione») als Glieder eines einzigenhöheren Begriffs neben einander enthalten stnd, wo esz. B. nur um das Mehr oder Minder, oder um verschie-dene Modalitäten einer und ebenderselben Verfügung zuthun ist: da darf nach der Natur der Sache auch keinedichotomische Eintheilung gemacht werden; denn um einesolche zu erzwingen, müßte das eine Hauptglied derfel-den entweder eine leere Negation, oder doch etwas durch-aus Unbestimmtes enthalten, unter welchem natürlicherWeise nichts begriffen ist, und wofür also niemand stim-men kann. Auch würde diese Methode in allen Fällen,wo die Stimmen nur etwas vertheilt stnd, dem Präsiden-ten das gefährliche Mittel an die Hand geben, jede ihm
Sechster Band. E (