2Z8 Cap.i2. VondenenSchriften
ten Zeiten wenig eder gar nicht ge-habt (r) (72.). Welcher Weise noch jetzo
sowol
thun, daß sie den Täufling in dem Chriflenthu-me helfen erziehen, und auf Erfordern verpfle»gen wollen. Welches doch dadurch zum Ge-spötts wird: weil niemand darauf achtet; eSauch bey so großer Anzahl, welche manchem hie»durch in das Register kommen, schlechterdingsunmöglich wird. Dann machet das Pathenae- !schenke denenjenigen die Handlung verdrüßliey: !
welche entweder sehen, daß sie die Ehre nur für ^ihr Geld genießen; oder aber mit dergleichen !Briefen alle Monate so vielmal angelaufen wer»den. Des Geschmaußes der Gevatterkuchen unddergleichen Unruhe; dabey unter solcher heiligenHandlung das Gebet vergeßen und gehindertwird, nicht zu gedenken (7).).
<r) Jedoch halte ich die unzähligen Namen, welcheI'scikuz, 8trgdo, pkviomLus und andere inDeutschland als besondere Völker vorstellen, nurfür besondere Häuser oder Geschlechter. Sohabe ich auch in denen Briefen des jetzigen Stif- !trrs der neuen GrafschaftWartemberg gefunden, .daß die Kolben von Wartemberg mit jenem Zu»namen schon Anno >o-;. benennet gewesen seyn.
(7-.) Der sehr fleißige Herr pfeffinger hat7ö»r. /. Lom»re»e. Irr.
einem cnrsio^um der Zunamen von Edel-leuten, welche er vor dem großen Inrerre-tzno in Diplomand»? gefunden, zusammen-getragen, welcher doch um viel vermehretwerden könte.
(7;.) Die von dem Herrn Anctor beygebrachteksilon? scheinen mir nicht bündig zu seyn.
Die