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Johann Peters von Ludewig Einleitung zu dem deutschen Münzwesen mittlerer Zeiten / mit Anmerkungen herausgegeben von Johann Jakob Moser
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Z02 Cap.iz. VondemWerthe

alter oder wieder gleich machet. So bringet<,uch hier die Zeit keinen sonderli-chen Unterschied: indem in denen hundertundmehrerley Stücken, welche ich gegen einan-der aufgezogen, der Unterschied bey einemganzen Lothe nicht ein Gran ausgetragen:welches ich lieber der Abnutzung, dem Rosteund Faulniß der Münzen zugemeßen, als daßich den Unterschied im Schrote gesuchet hätte.

Einhei. Dannoch sind diejenigen, welche !misch oder ich gegeneinander auf die Wage ^auslan. geleget, nicht allein der Zeit; soll-bisch. tzbrn auch dem Orte nach, sehrunterschieden gewesen; welches gleichwol inSchrot und Korne keinen Unterschied gema-cher !

t^eris kc. woraus genugsam zu ersehen, daßdas angeführte Exempel der Schrot unter»schiedlich, und mit den Hallischen Münzennichts außerordentliches gewesen seye. DaSKorn aber hat eben sowol und noch mehrvariiret: indem die Mark bald 16. bald >s.bald 14. Loth fein Silber: ja in denen letz-ten Zeiten derer brsetearorum oft nur 4.oder 5. Loth gehalten, viele 5 cL/eF«/. /. c. /-ertot. daher es auch kömt, daß hin und her we-gen schlechten Korns, Reformationen derMünzen fürgenommen, und einige ver-boten, andere im Preise geringert wor-den.