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Johann Peters von Ludewig Einleitung zu dem deutschen Münzwesen mittlerer Zeiten / mit Anmerkungen herausgegeben von Johann Jakob Moser
Entstehung
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M Das letzte Capitel

Nachbar frey gestanden, seines NotstandesMünzen anzunehmen, oder zu verwerfen (I).Ueber dieses, daß man das Geld nur eineZeit im ganzen Zähre um Marientagzu schla--en gepfieget(97'X Ferner, wie viele loli6i

auf

(i) In denen alten Urkunden von Anno rzoo findeich, daß die Erzbischöffe in Magdeburg, undandere Landesherren die Goßlarischen clenn-rio? oder Holmünzen verboten haben, selbigein ihrem Lande auszugeben: weil solche, wie dieWorte lauten, allzuviel Kupfer bey fich führ»ten; welches der Augenschein noch jetzv giebet:indem fich nirgends mehr kupferne und verfälsch»ke krsüesri, als in denen Goßlarischen undBraunschlveigischen köwenpfennigen befinden.Es ist aber das Münzwesen damals deswegenpon denen Landstanden wenig geachtet worden:weil die wenigsten Landleute sich um Geld be»kümmert; und also die Anordnung derjenigenDinge dem Landesherrn desto leichter überlas»sen haben, bereu jeder Landmann und Landsafileichtlich entbehren können. Welches alles sichaber nach der Zeit, da das Geld der vornehmsteTheil unsers Reichthums geworden, nicht ohneUrsache verändert hat.

zu gleichem Schrot und Korne sich einmä»thig in Lomiiiis resolviret, und sind nichterst darzu durch die kayserlichen Wahlcapi-tulakionen Migiret worden.

(Z7.) Erstlich läßet sich aus solchem Oipinmarsnicht anders, alsausHalle yderMagdeburgschlüßcu; und weiß ich aus vipiomstUmz,haß solches e- L, in Oesterreich einsmal auf

Martini