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dünkten, vieles ausgemerzt und verurtheilt, alswärs von Geßncrn gewesen, da es doch dieseraus Phavorin, Hesychius, Suidas und andernentlehnt hatte. In nachherigen, wiederholtenund vermehrten Ausgaben ward der Schadenvergütet.
Kaum war Geßner ein Jahr lang in Basel,so ward er von den Bernern als Lehrer dergriechischen Sprache nach Lausanne berufen.Bey grösserer Müsse edirte er nunmehr einigemcdicinische Schriften theils von ihm selber ver-fertigt , theils aus dem griechischen übersetzt.Nicht länger als drey Jahre blieb unser gelehr-te Avanturier in Lausanne, als er schon wiederaus Antrieb des züricherischen Schulrathes sei,ncn Lehrstul verließ. Seine unersättliche Wiß-begierde zog ihn itzo nach Montpellier. Daselbstnahm er in anatomischen und botanischen Kennt-nissen ungemein zu. Sonderheitlich samnielte er sicheinen Schatz von Meer - und Wasserpflanzen, umderentwillen er im Jahr 1541. die Ufer des mit-telländischen Meers besuchte. Bey dieser Gele-genheit gerieth er in Bekanntschaft mit Rände-let und Joubcrt. Sein Gekehrte auf der Rück-reise war Leonhard Rauwolf, welcher wegenseinen botanischen Reisen so berühmt ist. Bey
seiner