Band 
Erster Band.
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«et gedruckten Antwort zeigte nun Bullinger,daß weder Niederlage noch Sieg, weder Ge»winn noch Verlust Probierstein von der Wahr-heit seyn. Gegen Zwinglis Verlaümder hielt erin öffentlicher Kirchensynode eine Lobrede aufdiesen grossen Reformator. Mit Genehmigungder Oberkeit traf er eine bessere Einrichtungder halbjährigen, zürcherischen Kirchenversamm-lungen. Auch war er sehr eifrig in Verbesse-rung des Schulwesens; den Studirenden ver-schaffte er Stipendien und zur Anordnung desSeminariums in der Abtey trug er das meistebey. Mehrere Jahre lang arbeitete er an einemVergleich zwischen den Protestanten, doch immervergeblich. Für seine Zueignungsschrift bey demCommentar über die Apostelgeschichte erhielt ervom Magistrate in Frankfurt zwölf Goldstücke.Dieselben übergab er dem Rathe; sogleich ließsie dieser unter die Armen im Spitale verthei-len. Im I. i;;4. ward Bullinger mit demBürgerrechte in Zürich beehret. Um eben die-se Zeit kamen einige Engländer, Studirens we-gen, auf Zürich. Dieselben wurden von Bul-linger unterwiesen und beherbergt. Ihnen zuGefallen schrieb er zwey Bücher, das eine vomAnsehn der heil. Schriften, das andre von derH bischöffli-