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mit Frankreich. Hierauf ward er von dem papst«lichen Legalen zu Venedig und von der Faculrätzu Paris und Löwen in öffentlichem Drucke ver-ketzert; das Urtheil der letztern Facultät wurdeselber von Kaiser Karl V. bestätigt.!
Durch Briefwechsel sowol als durch persön-liche Besuche entstand zwi chen der englischen undzwischen der eydgenössischen Kirche die genausteVerbindung. Noch zeigt man auf der Stadt-bibliotheck in Zürich die Briefe- womit ihn dieJohanna Graja beehrte.
Grosse Verdienste hatte auch Bullinger umdie zahlreichen Familien, die sich im I. i;,;.der Religion wegen von Luggarus nach Zürichflüchteten. — Eben so diente sein Beystand imI. 1558. zur Beylegung der Kirchcnunruhen indem Kanton Glarus. — Im I. 1561. wur-den zwischen ihm und Johann Brenz wegen derAllgegenwart des Leibs Christi viele Schriftengewechselt.
Im I. 1564. erholte er sich mit Mühe voneinem Anfall der Pestseuche. Diese Seuche ent-riß ihm seine Gattinn nebst einer Tochter, undgleich im Jahr darauf noch zwo andre Töch-ter.