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ruf und sein Haus sehr wenig Zeit forderten,so genoß er nach eignen Begriffen des Lebens.Seine litterarischen Arbeiten waren lange nurdidaktisch und kritisch. Den Geschmack halte ernicht nur in dem Vaterlande, sondern bis inSachsen so ungewiß und so elend gefunden,daß es ihm unausstehlich war. Er schrieb vie.lcs, und in verschiednen Formen, dem National.Witz mehr Schönheit und Adel zu geben.
Bodmer und Breitinger waren die ersten,welche im I. 1721. in Deutschland ein Wochen»blatt, nach dem Muster des englischen Zuschauersherausgaben. Zum Erstaunen ist es, wie sichseit der Ausgabe des Malers der Sitten die Spra-che dieser Männer und darmil die Sprache derNation gereinigt, bereichert, verschönert hat.Dieses Wochenblatt wurde von einer Mengeandrer Schriften begleitet, welche Bodmcrnden Namen des Reformators teutscher Sprache,Kritik und Dichtkunst erwarben. Indessen ver-anstaltete er ebenfalls die Ausgabe von Schrif-ten , die näher sein Amt und sein Vaterland be-trafen. Von ihm haben wir Malleoli Leben,den Richtbrief der Stadt Zürich; Peter KistlcrsGeschichte der Handveste der Stadt Bern; Kü-chenmeisters Gesta monasterii St. Galli; IVlyco.
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