dium der griechischen Litteratur als das besteGegengift des schlechten Geschmacks an. Dem ge»nauen Umgang mit diesem Mäcenate habenwir es zu danken, wenn Breitinger im I. 1730,r anfieng, die meiste Zeit auf ein Werk zu verwewden, welches in näherer Beziehung mit seinengeistlichen Beruf war. Wir reden von feina?Ausgabe der stebenzig Dollmetscher. Die bcsi-sche Ausgabe war mangelhaft, die grabicheselten und kostbar Letztre legte er zur Grmd-lage, und bestimmte sie nach den alcxandrinichenund vaticanischen Handschriften. — Im I. .731.erhielt er den hebräischen Lehrstul in den un-tern Collegium, und bald hernach .zugtich indem obern. Bey seiner Inauguration hi.lt er dieRede de lingua Deo quasi vernacula ejjsque vir-tutibus, und zu Erleichterung der heil Sprach-wissenschaft schrieb er die Abhandlung über diehebräischen Idiotismen. Nicht lange, so ward ergenöthigt in dem erstem Collegiun die logischenund oratorischen Vorlesungen för einen andernüber sich zu nehmen. Von dieser Zeit an rich-tete er seine Gedanken hauptsächlich auf die Ver,besserung des Schulwesens. Wie gesund seineBegriffe hierüber gewesen, beweisen die Abhand-lung de eo , quod nimiam est in studio gram-matico , wie auch seine lateinische Logik und her-nach
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