Band 
Erster Band.
JPEG-Download
 

Gelegenheit, sich darin» zu vervollkommnen. Sieempfahl ihn dem Bischoff zu Berner; diesersuchte ihm eine Stelle als Secretair bey demMarquis von Bonac, (der sich in Solothurnals französischer Abgesandter bey der Evdgenoß-schaft aufhielt,) zu verschaffen. Eine Krankheit,die den Gesandten aufs Tobbetk brachte, undder Tod des Bischoffs vereitelten auf einmal alleHoffnungen. Die Baronesse war selber in soklemme Umstände gesunken, daß ihr Rousseaunicht länger zur Last fallen wollte. Im I. 17;2.in seinem zwanzigsten Jahr gieng er nach Frank-reich, in Hoffnung, daß er sich durch seine Kännt,Nisse in der Musik durchbringen werde. DieBaronesse bezahlte die Reisekosten, und Rousseaukam nach Besancon. Hier sang er mit Beyfallin einigen Concerten. Man versprach ihm Be-förderung, sobald eine Stelle erledigt seyn wür-de. Unterweilen gieng er nach Chambery zu-rück und gab da einige Jahre lang Unterricht inder Thonkunst. Durch beständigen Kummerlitte seine Gesundheit. Im I. 17;?. gieng erseines kränklichen Körpers wegen nach Montpel-lier ; da ihm die Meeresluft nicht zuträglich war,kehrto.er bald wieder zu seiner Wohlthäterinzurück.

Endlich