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heil entschuldigte er sich schriftlich. Nicht langehernach schickte der König ein eigenhändiges Re-script an das Consistorium, worinn er ausdrück-lich erklärte, daß er den Philosophen unter sei-nen Schutz nehme. Der Priester Montmollinhatte Rousseaus Untergang geschworen, und,was fast unglaublich scheint, er erreichte seinenZweck, obgleich der Philosoph von dem Consi-storium, dem Staatsrath, dem Gouverneur,ja dem König selbst beschützt wurde. DurchSchmähpredigten hatte er es so weit gebracht,daß, so oft sich Rousseau auf der Strasse se,hen ließ, ihm die Bauern mit Flüchen nach,folgten. Am i. Sept. 176;. stellte der Pastorseiner Gemeine nochmal ihre Pflichten vor, dar,auf reichte er das Abendmahl, und nach derKirche warf man Rousseau die Fenster ein. Inden folgenden Nächten wurden die Anfälle wie,verholt und seine Thüren aufgesprengt. Endlich,in der Nacht vom siebenten auf den achten Sept.drang der ganze auftührische Haufe in sein Haus;die Thüren wurden aufgebrochen, die Fensterzerschmettert, die Wände zerschlagen und ein Ha-gel von Steinen fiel in sein Schlafgemach undneben seinem Bette nieder. Fast wäre er er-mordet worden. Er rettete sich mitten durchden Haufen, ohne daß es jemand wagte, Hand
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