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ward er zum Mitglied der königlichen Gesellschaftder Wissenschaften ernennet. Als Mitglied derphilosophischen Classe, beschäfftigte er sich mitpsychologischen Untersuchungen. Dieselben wur-den seither ins Teutsche übersetzt und zusammen-gedruckt. Seine letzte Abhandlung hatte die Un,sterblichkeit der Seele zum Gegenstand, überderen Betrachtung ihn der Tod überraschte.
Ununterbrochnes Speculiren war Sulzersthätigem Character entgegen. Et that kleineReisen; er lebte bey Hofe; er baute Haüser undGärten. Immer war er bereit, mit Rath undThat dem Nächsten zu dienen. — Im 1 .1760.hatte er seine unvergleichliche Ehfreundin verlo-ren. Seit diesem fatalen Streich erholte ersich nie völlig wieder. Um sich zu zerstreuen,erhielt er im I. 1702. die Erlaubniß, ins Va-terland zu reisen. Den Winter durch beschäff-tigte ihn seine Theorie der schönen Künste undWissenschaften, die er noch vor seinem Hin-scheid vollendete.
Im I. 176;. rief ihn der Frieden nachBerlin zurück. Das Professorleben ward ihmzuwider und er verließ, mit königlicher Erlaub-niß, den Lehrstul. Sein Entwurf gieng dahin,N ; sich