Band 
Dritter Band.
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Gnadenbrzeugungen zu suchen, so eifrig und un-ermüdet war er, wenn es darum zu thun war,für irgend jemand andern noch so beschwerlicheSchritte zu machen. Eines Tages bat ihn einGelehrter, den er sich verpflichtet hatte, daß erihm doch Gelegenheit zu Gegendiensten darbietenmöchte. „ Wenn Sie mir, sprach er, ihren„ Dank auf eine für mich angenehme Weise an„ den Tag legen wollen, so mußten Sie über-» zeugt seyn, daß ich selbst Ihnen Dank schuldig„ bin , da Sie mir das Vergnügen verschaften,„ Ihnen Dienste zu leisten. „

Kaum war er mit dem neunten Bande seinesMonde primitif zu Stande gekommen , so fiel erin eine gefährliche Krankheit. An seinem rechtenSchenkel zeigte sich eine schmerzhafte Geschwulst;zu gleicher Zeit lidte er den scngendeften Durst,den keine Limonaden oder Titanen zu stillen ver-mochten. Hiezu kamen noch beschwerliche Hä-mvrröden, Unrcinigkeit der Haut und andern Ue-bel, die aller Arzncykunst Troz boten. Unter sol-chen Umständen führte ihm ein Freund einenfremden Arzt, der ihn in wenigen Tagen wie-der herstellen, und ztvar ohne einigen Gebrauchinnerlicher oder auch nur überhaupt sichtbahrcrMittel. Dieser Wunderthater war der berüchtig-te Mesmer , nnd der Genesene, der feit neun

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