Band 
Dritter Band.
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der Königin von Navarra zu empfehlen; alleinich verbat cs. So lang dieser Franzose in Bastwar, so besuchte er meine Vorlesungen fleißig; eswar ein Mann, der prächtig gekleidt und bedien:war.

Seither zog ich mit meinem Meister in denKrieg gegen die catholischcn Kantons nach Cappel.Nach geschlossenem Frieden gieng ich auf Zürich,und studierte in des Myconius Haufe. Auf seiftAnrathen heurathete ich seine Stubenmagd, AnnftDictschin; er machte uns Hofnung zu seiner Erb-schaft. Die Hochzeit gieng so bescheiden vorüber,daß auch die Leute im Hause nichts davon merk-ten. Ich gieng nach Wallis, wo man mit meinerVerheurathung übel zuftieden war, und kam wiederzu meinem Weibe auf Zürich. Sechs Wochenwar es, und noch hatte ich sie niemals berührt,sondern lebte allein. Myconius machte mir hier-über Vorwürfe. Wir fragten nichts darnach, dennwir waren beyde schamhaft; endlich zogen wir,nit einander davon. Unterwegs kehrten wir einbey meinem Freunde, dem Pfarrer zu Mettme-stettcn; wir schämten uns , in gleicher Kammerzu schlafen; allein cs mußte nun einmal seyn. —Von da begaben wir uns nach Luzern zu meinesWeibes Bruder, von Luzern nach Untcrwalden,von Unterwaldcn in das Hasliland und auf denB ;