Grimslerberg, und endlich in Wallis; kaumhatten wir noch Reisegeld für einen Tag undeinen Dicken - Pfenning; dafür kaufte meine AnnaFlachs zum Spinnen. Im Briegerbad fandenwir alte Bekannte aus Zürich; vom Bade er-stiegen wir das Gebirg und besuchten meineSchwester Christina; mit etwas Wäsche, dieich geerbt hatte, zogen wir nach Vifp, wo wiruns nicderliesscn. Mit dem Seilerhandwerke ver-band ich das Schulhalten; von den Schülernbekamen wir viele Geschenke; mein Weib handeltemit Obst; auch verkauften wir etwas Wein bey Ider Masse. Wiewol mein Weib gerne in Walliswar, so gedachte ich doch heraus; vorher kam Isie mit ihrem ersten Kinde zu Vifp nieder. j
Der Bischof, Adrian von Riedtmatt/ wolltemich in Wallis zurückbehalten; er versprach mirgute Besoldnng und die oberste Aufsicht über alleSchulen des Landes: allein ich bat um Erlaub.
»iß, noch etliche Jahre reisen zu dürfen. MeinKind nahm ich auf den Rücken, und so kamenwir mit unserm wenigen Geräthc und etwasGeld wieder auf Zürich ; von Zürich auf Bafel; !
an lezterm Orte ward ich Oporins Provisor mit Ieiner Besoldung von 40 Pfunden. Ich kauft einekleine Tonne mit Wein; darüber entstand zwischenuns Ehestreit; zum Weibe sprach ich: Trink du,