seine Entdekungen weiter. In fünf andern Brie-fen erschöpfte er alles, was man von der freyenVerehrung fremder Götter zu Rom, unter jedemKayftr bis auf Constantin, zu wissen verlangenkann. Diese fünf leztern Briefe aber behielt erzurück. Aus seinen antiquarischen Untersuchun-gen entstand fein Werk: Memoires critiques pourservir d’eclaircissement für divers points de l”hi-ftoirc ancienne de la Suiffe. Die drey erstemBände in Quart, kamen bey seinem Leben her-aus. An dem vierten arbeitete er bis an seyn Ende.
Die Untersuchung über den Ursprung der hel-vetischen Nation ist ein Theil seiner Werke, derihm die meiste Mühe gekostet hat. bisher wur-den die Hclvctcn von den Einen als germanische,von den Andern als gallische Colonisten betrachtet.In der Geschichte kommen sie nicht eher zum Vor-schein als in Roms zweytem Jahrhunderte, undzwar nur dunkel, zwcydeutig und im Vorbey-gehn. Bochat glaubte schon lange, was her-nach Pcüouticr ausführett, daß Europa in denältesten Zeiten von einem einzigen Volke, denCelten, bewohnet gewesen. Die Ccltische hielter für die älteste Sprache, und für die Mutter allerabendländischen. Er studierte also die Namender helvetischen Sadte, Schlösser, Fleken, Wäl-der, Flüsse und Seen, und verglich sie mit derccltischgallischen und altdeutschen Sprache. Den