Band 
Erster Band.
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88 Abhandlung von der Lage

Es haben also diese beyde Hypothests eine nähere Un-tersuchung nöthig, ehe man aus denselben Schlüsseherleiten darf.

2. Die natürliche Beschaffenheit der Lage un-sers Orts beziehet sich a. auf das Gewässer desselben/d. auf den Erdboden, c. auf die umliegendenBerge.

s. In Ansehung des Gewässers liegt unsere Stattan dein bey zehen Stunden langen, bis auf eine Stundbreiten « und hin und wieder auf hie 8<-, Klafter tiefenSee; dessen Wasser von der St. Nicolaussäule zurinnen anfängt, und unter dem Namen der Aa mittendurch die Stadt laust; die Breite bey dem Grendelist 740^, und ziehet sich bey der unteren Brück auf 24c/zusammen, lauft desnahcn desto schneller, und erweitertsich gegen der langen Brück bis auf allwo vonder Morgenseite der wolfsbach, von der Abcndfeitedie Wasser der Stadt und Schanzengräben in selbigeeinfliessen und zusammen die Limmath ausmachen;vorhero ergießt sich auch in selbige das durch zweyAerme von her wilden Sitz! abgeleitete Wasser derzahmen Sihl, und etwas weiters untenher in einerWeite von 1700^ die auf der Westlichen Seite derStadt vorbeyfliessende Sihl selbst, sie vereiniget sich in

einem