Band 
Erster Band.
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;?6 Die Wirthschaft

Das Pferd haltet er in seiner Wirthschaft fürschädlich, »nd hat sich daher vorgesetzt solches zu verkaufen,und dargcgen die Zahl seiner Ochsen zu vermehren, weilsein Unterhalt sehr kostbar ist, da es neben dem Schmal-fntter eben so viel Heu feist als eine Kuh, und voneinem solchen dem Schmid jährlich wenigstens 4. fl.Schmidlöhn bezahlt werden müssen; überdieses nimmtbesten Werth bey anwachsendem Älter immer ab, da-hingegen an bett Ochsen durch die Mästung noch etwasgewonnen werden kan, er befindet, daß man mit glei-chen Unkosten, die ein Pferd erheisthet, 2. Ochsen erhal-ten kan, zugeschweigen daß der Pferdmist zu Düngungder Güter lange nicht so dienlich als der Mist von demHornvieh.

Der eigentliche Nutze, den er von seinem Vieh be-ziehet, bestehet, neben dem Butter und Milch für dieHaushaltung, in der Hülfe bey der Feldarbeit und demMist, den er mit besten; Grund als das Fundamentvon der Verbesserung des Feldbaues anflehet. Er wen-dete daher jederzeit seine gröste Aufmerksamkeit auf dieVermehrung desselbigcn, und wäre in dieser Bemü-hung so glücklich, daß er von seiner geringen AnzahlViehes jährlich hundert Fuder Mist sammlet, da erim Anfang von der gleichen Anzahl Viehes kaum den

halben