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Die Wirthschaft
den Winter durch sattsam ernähren kan. Welches' denAeckern lunh Wiesen die Nghrung entziehet, da dasDich selbst bey schmachtendem Hunger sonderlich gegendem Frühjahr darbet, die Kräfte zur Arbeit und dieMilch verliert, und so dem Anfall verschiedener Artenvon Krankheiten blos gestehet wird, welches die Erfah-rung leider; nur gar zu wohl bestätiget.
Unser Kleinjogg unterhaltet also nicht mehr Vieh,als er mit Heu und Gras das ganze Jahr durch wohlernähren kan. Alles Stroh wird mit großer Sorgfaltzum Streuen aufgespaart. Er legt auch dem Vieh soviel Stroh unter, daß man in seinem Stalle bis an dieKnie in dem weichen Lager einsinkt.
Ucberdieses suchet er alles, was sich zum Streuenschicken kan aus seinen Gütern zusammen, das Laubpon den Bäumen, Moos, Riedtgras u. s. f, Er fän-de vor allem aus in den kleinsten Aestgen und Nadlender Tannen und Fichten, einen großen Vorrath, undwidmete der Zubereitung derselbigcn die meisten Stun-den , die von der Feldarbeit übrig blieben, er fändeauch diese Beschäftigung wegen ihrem Einfluß auf dieVerbesserung der Güter so wichtig, daß er nirgendsmehr den Mangel genügsamer Hülfe zur Arbeit be.daurte, und aus diesem Grund siehet er bey dem
Wachs.