eines Philosophischen Bauers. 4s;
liefen Graben, und wirft auf dessen halbe Höhe großeKicßlinge hinein, bedecket solche mit Tannästen, undfüllet endlich den Graben mit der abgegrabenen Erdeaus. Auf diese Weife kan er diese Stellen wie den übri-gen Acker bepflügen, und das Getreyd wachset aufdiesen verdeckten Graben so leicht auf als an andernStellen.
Auf gleiche Weise hat er einen Acker/ der neben derStraße eine niedrigere absenkende Lage hatte/ welcher da-her bey allen Regengüssen von dem abschießenden Wasscr aus der Straße überschwemmt und verdorben wur-de/ zu dem besten Hanfland verbessert.
Einen ziemlich großen Einschluß / hat er den Küchen-gewächsen/ Gartenbohnen (Phaseolen), Käsen (Scho-! tenerbsen)/ Kabbis <Hauptkohl) n.^s. f. gewidmet.
! Dieses giebt seiner Haushaltung fast den ganzen Som-mer durch eine genügsame Nahrung. Auch hicrinnenhat er sich von andern Bauern unterschieden / welche-gemeinlich, ausser! dem gemeinen Kraut (Mangold) /sehr wenig Küchengewächse pflanzen / desto mehr aberi zu dem Brodt und Mähl ihre Zuflucht nehmen müssen,und so den Vorrath verzehren, welcher ihnen das nö-^ lhige Geld, zu den Unkosten welche die Verbesserung> «rfodert, zuwegcbringen sollte. Dieses Stück Land
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