kines Philosophischen Bauers. 42,
ßusträgt. Diestmnach verhaltet sich der Nutzen desErdäpfeltandes zu dem Nutzen des besten KornackersWie 10: 6 . Ein beträchtlicher Unterschied! worzu nochkommt, daß diese Art von Frucht gegen den Gefahrenpon der abwechselnden Witterung in dem Schoos derErde sicher liegt / so daß weder Frühlingskälte« nochReif/ noch Hagel / welche so oft die beste Hyfmmg desLandmanns zu schänden machen./ hier keinen merklichenSchaden thun können. Dieses entdeckt uns eine neueQuelle des Trosts und der Hofnung/ unser liebes Va-terland durch eine angemeßnere Einrichtung der Land-Wirthschaft/ von der Abhänglichkeit unserer Nachbarnnach uyd nach völlig zu befreycn. Wenn dieses Pflan-zen der Erdäpfcl allgemein wird / so kan ein fleißigerBauer aus einem kleinen Bezirk Landes für seine Haus-haltung den nöthigen Unterhalt ziehen / und auch beyschlechten Jahrgängen desselbigen versichert seyn/ da epneben diesem für den Markt fast eben so viel Getrcydeinsammle» kan / als vorher/ da es gröstentheils m dieHaushaltung verbraucht worden, In der That leuch-tet dieser Nutze so sehr in die Augen / daß in vielenGegenden unsers Landes/, sonderlich denjenigen/ die nä-her an die Alpen gränzen / und daher den Gefahrendes Winters mehr ausgesetzt sind / das Pflanzen bey
D d ; Erd-