Band 
Erster Band.
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Die Wirthschaft

der erste und der letzte seyn, und seine Gewalt erstrecktsich nicht weiter, als die übrigen Hausgenosten zurNachahmung seines Beyspiels anzutreiben. Wo es andiesem fehlt, so ist alle Müh und Arbeit verrohren-der Hausvater ist die Wurzel, diese muß den Triebgeben, wenn die Wurzel verdorrt, so gehet der gröstrBaum zu gründ. Mit welchem Ansehen kan der Mei-ster seinen Knechten befehlen, in der Arbeit unverdros-sen zu seyn, wenn er selbst nicht unverdrossen ist. Mitwelchem Nachdruck kan er verordnen, was zu machenscye, wenn es der Knecht besser verstehet. Ein solcherMeister wird seinen Hausgenossen zum Kespötte, undwenn er seine unüberlegten Befehle mit Eifer vollziehenwill, so werden solche eine unerträgliche Lass Hinge-gen, wenn der Meister die beste Einsicht hat, und in-er Arbeit das beste Beyspiel giebt- so werden es dieHausgenosten steh zur Schande rechnen, weniger zu ar-beiten als der Meister.

Mein bester Freund - erzehlte er mir neulich , bätenuch, seinem Knecht Anleitung zu geben, wie man dieVerbesserung der Aecker mit dem Mergelkies behandle»müsse, er bezeugte mir darbey, daß dieser Mensch guteEinsicht und Leibesstärke besitze, nur schade, daß er zu-weilen in der Arbeit sich träge zeige. Ich nahm ihn

mit