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Erster Band.
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eines Philosophischen Bauers. 44?

Mit mir zur Arbeit: Vom frühen Morgen an bis anden späten Abend, arbeitete er mit mir in die Wette/ich bewunderte die Stärke seiner Glieder, und seinenFleiß. So bald ich meinen Freund sahe, sagte ichthin: du thust deinem Knecht Unrecht , da du ihn derTrägheit beschuldigst- noch habe ich keinen arbeitsame«ren Menschen gesehen; er bethcurte mir dargegen, daßer ihn oft, bey dem Nachsehen der Arbeit, müßig fin«de; Aber findest du ihn auch müßig, n enn du nebenihm arbeitest? Das kan ich nicht sagen, versetzte jener,aber ich gebe ihin deswegen den Lohn, daß er die har-ten Arbeiten verrichte, und ich mich nicht allzusehr be-mühen müsse- es ist genug, daß ick die Arbeit anordne/und auf ihne fleißige Aufsicht habe: Haltest du also dieharte Arbeit für eine Mühe, die dich unglücklich macht?Wenigstens glaube ich, antwortete jener, daß, wennman das Vermögen hat, es wohl erlaubt seye, fichmehrerer Ruhe zu pflegen, und fich in Zucht und Ehr-barkeit zu vergnügen. Wenn dieses nicht wäre, so wäreja kein Unterscheid zwischen Reichen und Armen, undwas hülfe der Segen, den uns GOtt durch mehreresVermögen beschehret. Wenn du dieses glaubst, so ver-wundre dich nicht, wenn dein Knecht, in deiner Ab-wesenheit, müßig gehet; denn es ist natürlich, daß eiii

§ f jeder