Band 
Erster Band.
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Die wirthschaft

jeder sucht so glücklich tu seyn / als es immer möglichist. Ich befinde hingegen, daß ich nicmal glücklicher/gesunder und vergnügter bin, als wenn ich meiner Ar-beit obliege. Und ich sehe, versetzte jener, daß du im-mer die beste Meynung hast, ich werde auch meinemWeib nicht mehr gehorchen, wenn fie mich von derArbeit abhalten will, unter dem Vorwand, daß ichohne dieses genug zu essen, und nicht nöthig habe, mitsaurer Arbeit das Leben zu verkürzen.

Er haltet seine Hausgenossen, mit einer unerschüt-terlichen Standhaftigkeit, an, was er einmahl als rechtund gut beschlossen, ihm ausführen zu helfen, und hin-gegen , was er als unnütz und schädlich anstehet, zuverwerfen, und stch dessen zu entwöhnen. Er nimmt füreinen festen Grundsatz an, daß man zuerst das unnütze undschädliche ausreuten müsse, ehe man an Verbesserungendenken dörse. So lange das Unkraut in einem Ackernicht ausgereutet wird, so kan keine Düngung helfen,vielmehr nimmt das Unkraut überstand, und frist demguten Saamen alles Fett und Nahrung weg, so kanauch eine Haushaltung nicht bestehen, so lang Müßig-gang , Pracht und Verschwendung darinnen herschen,und wenn auch übrigens die bewährtesten Mittel zurVerbesserung angewendet würden. Er rottete daher mit

dem