Band 
Erster Theil.
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der Aegyptier. 127

daß die kluge Vorsicht des Josephs, der, beydemUeberflusse, einen Vorrath Getreydes,auf den Mißwachs, hingeleget hatte, nichts auch die so berühmten Staatsklugen Män-ner angewiesen hat, sich fein, durch einegleiche Sorgfalt, wider den Wechsel unddie Ungewißheit des Nils, in Sicherheit zusetzen. Der jüngere Plinius, macht uns, inder Lobrede auf den Tmian, eine unver-gleichlicheAbschilderung des äussersten Elen-des, worein diese Landschaft, unter diesem, Herrn, durch eine Hunqersnoth, gerathen;aber auch von der großmüthigen Mildthä-tigkeit, dre er ihnen, zu ihremTroste, wie-Verfahren ließ. Vielleicht wird es nieman-den verdrüßlich seyn, die Worte des Pli-MUs selbst zu lesen.

Aegypten, sagt Plinius, hat sich alle-«zeit bey der Treibung und Vermehrung«I des Getreydes so sehr gerühmet, daß es«dem Regen und der Witterung dabey«nichts zugeschrieben; so, daß es mit den«fruchtbarsten Ländern, ohne Furcht, zu«verlieren, einen Wettstreit annahm.«Dieses Land troknete, durch eine unver-muthete Dürre, so aus, daß es gar keine"Frucht hervorbrachte. Weil der träge«Nil sich nur ganz matt und schläfrig aus«seinen Gräben erhoben, ob er gleich auch