85 r Historie §
> sellschaft der Hundertmänner,) und funf-zehn aus dem Rathe, (*) befunden. Ti-Im-ö.^rus LivMS' gedenket nur der letztem funf-^ zehn Rathsherren. Doch, au einem an-dern Orte, nennet er die Alten, und mer-ket an, daß sie die ehniwrdigste Rathsver--sammlung des Staats ausgemachet, undem grosses Ansehen, im Rathe, gehabt hät-ten.
Die klügsten und wohl abgeästen Ein-richtungen schlagen, nach und nach, um,und weichen endlich der Unordnung undunbändigen Freyheit, die überall hindurchdringen. Diese Richter, welche das Schre-cken des Lasters, und die Stütze der Ge-rechtigkeit seyn sollten, mißbrauchten sich ih-rer Gewalt, die fast ohn alle Einschrän-kung war, und wurden zu eben so viel klei-nen Tyrannen, wie wir in der Geschichtedes grossen Amiibals sehen werden, der,bey seiner Zurückkunft aus Aftica, als erPrätor war, sein ganzes Ansehen dazu an-wendete, daß er einen so offenbaren Miß-brauch
('*) Ortii^inenlcs Orstores scl pscym petenNsmmittuiir, knßintr 8enior»m Principes. M ersttLnAius Lp.iä eos Concilium, wAximsc^ne sä ip-lnm 5pnzfum rkALNiimn UlV. d. zo. n. i6.