der Carthaginenser. -47
M leicht, in weniger Zeit, alle Boots - und' Ruderknechte anzuwerben, die sie zum Ge-brauche und Dienste der Flotte nöthig hat-j te, und jedes Schiff, mit einem Steuermann- ne und Befehlshaber,zu versorgen,welcheEr-fahrung genug besassen, dasselbe zuführen.
Allein, alle diese Theile, welche so von un-gefähr zusammen traffen, waren gar nicht,durch ein natürliches, genaues und nöthigesBand verknüpfet. Kein gemeinschaftlicherund gegenseitiger Nutzen vereinigte sie, einen > ,unveränderlichen und festen Körper darzu-stellen. Kein einziger ließ sich den glückli-chen Fortgang der Sachen und die Wohl-fahrt des Staates aufrichtig zu Herzen ge-hen. Man bezeigte nicht einerley Eyfer,man setzte sich nicht, mit gleicher Muthigskeit, der Gefahr für eine Republik aus, die. man vor fremd ansähe, daß man folglich' auch dasjenige vor gleichgültig hielt, was^ man für sein eigenesVaterland thun konnte,
! dessen Glückseligkeit auch aufseine Bürger,die dazu gehören, zurück fällt.
Bey wichtigen Glücksveränderungen, wie sv»konnte man die Könige, welche, mitCar-MHA.thago, im Bunde standen, gar leicht vondemselben abziehen; es mochte nun diesesaus Eyfersucht, welche ordentlich die Machteines gewaltigen Nachbars, als man ist,
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