Band 
Erster Theil.
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der Carthaginenser. 287

Lande war zum wenigsten dreyhundert tau-send Mann stark. Die Flotte bestand auszweytausend Schiffen, und mehr, als drey-f tausend kleinen Frachtschiffen. Amilcar,

^ welcher der angesehenste Feldherr, seiner

s Zeit, war, brach von Carthago, mit diesen

furchtbaren Zurüstungen, auf. Er landete^ zu Palermo , und nachdem er daselbst sei-ne Völker etwas ausruhen lassen, so gieng er^ aufdie StadtHimera los,die nicht weit da-

von liegt, und belagerte dieselbe. Theron,der Statthalter des Ortes, sahe sich sehreingeschlossen, und schickte nach Syracus,

> zum Gelon , der sich desselben bemächtiget^ hatte. Dieser kam ihm so gleich, und inl aller Eile, mit einem Kriegsheere von funf-I zig tausend Mann zu Fusse und fünftausend

Reutern, zu Hülfe. Seine Ankunft mach-te den Belagerten wiederum Muth undHoffnung, welche sich, von da an, sehr tapferzur Gegenwehr fetzten.

Gelon war, im Kriegswesen, sehr er-fahren, zumal, wenn es auf eine Kriegslistankam. Man brachte eitlen Boten zu ihm,der einen Brief von den Einwohnern derStadt Selmuntum, in Sicilien, an denAmilcar , bey sich hatte, in welchem sie ihmNachricht gaben, daß derHaufe Reuterey,welchen er von ihnen verlanget hatte, an ei-nem