Band 
Erster Theil.
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290 Historie

nenser glaubten, sie hatten einen Friedennicht eben zu theuer erkaufet, welcher ihnennöthig war, und den sie kaum hatten hoffenkönnen. Nach der ungerechten Gewohn-heit, die sie hatten, den Feldherren den ÜbelnAusfchlag des Krieges beyzumessen, und siedarüber zur Strafe zu ziehen, wurde Gis- ^gon, ein Sohn des Amilcars, wegen desUnglückes seines Vaters, gestrafft, und insElend geschickt. Er brachte sein übrigesLeben in der Sicilianischen Stadt, Selismmtum, zu.

Nachdem Gelon zu Syracus wiederangekommen war, so ließ er alle Bürger ein-laden,daßsie, beyderöffentlichen Versamm-lung, mit ihren Waffen, erscheinen möchten.Er hingegen, begab sich, ohne Waffen undohne Leibwacht, in dieselbe, und gab von sei-nem ganzen Leben Rechenschaft. SeineRede wurde durch nichts, als durch öffent-liche Bezeugungen der Bewunderung undErkenntlichkeit unterbrochen. Weit g ffh-let, daß man ihm, als einem Tyrannen, be-gegnete , welcher die Freyheit seines Vater-landes unterdrücket habe; man betrachteteihn vielmehr als den Wohlthäter und Erlö-ser desselben. Sierufften ihn alle, miteins ^wüthiger Bewilligung zum Königeaus,und !