8r6 Historie '
diesem unvermutheten Einfalle zu erlangen,dabey es einzig und allein auf einen ge-schwinden und glücklichen Fortgang ankam.Endlich so wollte er seine Soldaten nöthi-gen zu siegen, wenn er ihnen keine andereAusflucht, als den Sieg, übrig liesse. Es ge-hörte allerdings Herzhaftigkeit zu so einerEntschließung. Er hatte dieBefehlshaberdaraufvorbereitet, welche ihm ganz und garergeben waren, und in allen seinen Ein-fallen folgten. Man sahe ihn also jäh-lingin der Versammlung, mit einer Kroneauf dem Haupte, und in einem prächtigenKleide, erscheinen, welches die Tracht einesMenschen war, der sich zu einem Andachts-geprange anschicket. Hierauf redete er siealso an: „ Als wir von Syracus abreisten,„und uns der Feind sehr hitzig verfolgte, so„nahm ich, in dieser äussersten Betrübniß,„zu der Ceres und Proserpina , den bey- ^„den Schutzgottheiten der Jnsul Sicilien,„meine Zuflucht, und versprach ihnen, wenn ^„sie mich aus so einer nahen Mfahr befrey-,,ten, so wollte ich, so bald, als wir würden ^,,hier angekommen seyn, alle unsere Schiffe,„ihnen zu Ehren verbrennen. Stehet mir».bey, Soldaten, daß ich mich von meinem >„Gelübde frey machen kann. Die Göttin- !„nen werden uns schon , wegen dieses O- !
pfers !