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Vorberichk.
men. Endlich zeigt sich uns die Bered-samkeit bald in einer natürlichen und be-' scheidnen Gestalt, bald in der völligenPracht und Majestät einer mächtigen Köni-ginn , welche dre Gemüther bezaubert, unddie Herzen mit einer Anmuth und Gewalthinreißt, der man unmöglich widerstehenkann.
Athen und Rom, diese beyden grossenSchauplätze der menschlichen Ehre, habenaus ihrem Schoosse die größten Männerdes Alterthums, sowohl in Ansehung derTapferkeit, und der Krieqswissenschaft, alsauch in Ansehung der Geschicklichkeit, Län-der und Reiche zu regieren, hervorgebracht.Würden aber diese grossen Leute, ohne denBeystand der Künste, wovon ich rede, be-kannt seyn? Würden nicht ihre Nahmenmit ihnen in ihren Gräbern vergraben lie-gen, wenn ihnen nicht diese Wissenschaften ei-ne gewisse Unsterblichkeit verliehen hätten,nach welcher die Menschen so begierig sind?Sind nicht selbst diese beyden Städte, wel-che man noch jetzt als die erste Quelle des gu-ten Geschmacks in jeder Art, mit allgemeinerHochachtung verehret, und wel che mitten un-ter den Trümmern so vieler Reiche, in Anse-hung der schönen Wissenschaften, einen Ge-schmack erhalten haben, der niemahls unter-A z gehen