Von griechischen Poeten, -r
kann das, was Quintilian *, in Ansehungdes Cicero von vem Demosthenes sagt,ganz wohl von ihm sagen, daß nehmlichVirgil, so groß er auch seyn mag, grösten-theils durch den Homer das geworden ist, 'was er ist. Gleichwohl kann dieser Vor-theil nicht ganz und gar über ihre Verdien-ste den Ausschlag geben, und man ryird al-lezeit noch streiten können, welcher unter ih-nen den Vorzug verdient.
Wir können uns in der Sache an das Ibi-.Urtheil des Quinttlians halten, welcherdiese Frage unausgemacht laßt, und dochalles, worinnen diese beyden vortreflichenPoeten von einander unterschieden sind, inwenig Worten vollkommen anzeigt. Ersagt, daß man bey dem einen mehr natür-liche Fähigkeit, bey dem andern aber mehrKunst und Arbeit fände, und daß dasjeni-ge, was dem Vigil, in Ansehung des Er-habnen, fehlte, worinnen ihn der griechischeDichter unstreitig übertrifft, vielleicht, durchdie Richtigkeit der Gedanken, welche über-all in seiner Aeneis herrscht, ersetzet wird.
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* Odenclum vero in koc c^ul^em, czuoci Lcille (Oeinotibenes) prior iuic, Lc ex nm-ßna yarce Liceronem, gugnrus eü, iecir.
Hr. 10. c. i.