Von lateinischen Poeten. 119
nichts anders, als ein Befehl. In demPrologo dieses Stücks zeigt Lassrius sei-nen Schmerz avf eine sehr rührende, dochl zugleich auf eine sehr ebrerbietige Art gegenl den Cäsar. Dieses ist eins von den schön-sten Stücken des Alterthums. Ich habedasselbe ganz und gar nebst der Ueberse-
> tzung in der andern Ausgabe des ersten
> Theils meiner Abhandlung von der Ein-^ richtung des Studirens eingerückt. Mü-
> crobius hat es uns nebst einigen andern! Fragmenten von eben diesem Schauspielej erhalten.
Eben dieser meldet uns auch, dieser römi«! fche Ritter hätte sich, aus Verdruss, sichin seinem Alter noch so entehrt zu sehen, aufdie einzige Art, die ihm möglich gewesenwäre, zu rächen gesucht, und deswegen indas Stück, wovon hier die Rede ist, einigesehr boshafte und beissnde Stellen widerden Cäsar einfliessn lassen. Ein Knecht,welcher von seinem Herrn geprügelt wird,fängt an zu schreyen: Ihr Römer ! Helft !Wir verliehren die Freyheit,korro, (^uirirek! ^ibercatem per-ckimus.
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