Band 
Zwölfter Theil.
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184 Von lateinischen Poeten.

die äussersten Theile seines Körpers verließ,errinnerre er sich, daß er ehemahls einen aufdiese Art sterbenden Soldaten abgemahlthätte; Er sagte also die Verse her, welchefernen Tod ausdrückten; und dieses warenseine letzten Worte. Nlchtswürdlger Trostfür einen Sterbenden, der aber einem Poe-ten sehr anständlich ist. Er starb in dem65. Jahre nach Christi Geburth, und indem i rtm per Regierung des Nero.

Perron.

Petronius Arbiter war, wie SidonApotlinar vorgiebt, aus einer Provinz beyMassilien, und lebte, nach der gemeinstenMeynung unter dem Claudius, und unterdem Nero.

Wl haben von diesem Schriftsteller nocheinen Rest von einer Satyrs, oder vielmehrviele satynsche Bücher ( ) übrig,

die er so wohl in ungebundener als gebund-«cr Schreibart verfertiget hat. Es ist eineArt von einem Roman, welchen er in Formeeiner Satyre machte. Er ahmte darinnendenen Saryren nach, welche, wie ich bereitsgesagt habe, von dem Varro erfunden wur-den, der die Prosa mit Versen, und dasErnsthafte mit dem Lustigen vermischte, undsie deswegen Menippische Satyren hieß,