Band 
Zwölfter Theil.
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2Z6 Von griechischen

wählen muß, welche vermögend ist, durch dieAbwechselung undWichtwkeit der Begeben-heiten, den Leser aufmerksam zu machen, undihn allezeit gleichsam im Zweifel und imAthem zu erhalten, so, daß er selbst durchdie Natur der Begebenheiten begierig ge-macht. und durch den glücklichen Ausgangderselben auf eine einnehmende Art vergnügtwird

Man kan sagen, daß Herodotus in die-sem Stücke, ohne allen Widerspruch, einensehr grossen Vorzug über den Thucydideshat. Die Wahl des Inhalts konnte beydem erstem nicht glücklicher noch einnehmen-der seyn. Man sieht ganz Griechenland,welches, wie man weis, auf seine Freyheit sohitzig erpicht war, und welches von der fürch-terlichsten Macht des ganzen Erdkreises, dermit unzählbaren Armeen so wohl zu Landeals zu Wasser diese so schätzbare Freyheit nie-derschlagen, und die Griechen in die Scla-verey bringen wollte, angefallen wurde.Hier sieht man Siege über Siege,so wob! zu Lande als zu Wasser, welchedie Griechen über die Perser davon tragen.Man bemerkt unter diesen Griechen, ohnevon ihren moralischen Tugenden zu reden,alle Tapferkeit, alle Klugheit und alle Ge-schlcklichkeit in der Kriegswissenschaft, die