Band 
Zwölfter Theil.
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624 Von der Philosophie.

nigen, um mir GOtt vereinigt zu werden;daß auf dieses Leben eine Belohnung derGuten , und eine Bestrafung der Bösen fol-ge; daß es zwischen GOtt und den Men-schen verschieone Ordnungen von Geisterngebe, welche des ersten Wesens Diener sind.Er harre auch die Selenwanderung von Py-thagoras angenommen, er veränderte sieade> „ach seiner Art.

Endlich ahmte er dem Socrates in derMoral und Politik nach, das ist, erwachtedie Sitten in allen Dingen zum Hauptzwe-cke, er bemühte sich nur, die Menschen zurErfüllung derer Pflichten zu bringen, diemit dem Zustande, in welchen sie die Vorse-huna gesetzt bat. verbunden sind.

Die Dialectik, oder, welches einerleyist, die Kunst, ordentlich und richtig zu den-cken, ward auch sehr von ihm verbessert.

Alle Werke PlatDNs, ausser seinen Brie-fen, davon wir nur noch zwölf haben, sindGesprächsweise abgefaßt. Er hat dieseSchreibart mit Fleiß deswegen erwählt,weilsie angenehmer, vertrauter, und geschickter,zu unterrichten und zu überreden, ist, alsalle andern. Ihr hat er die besondre Ge-schickltchkeit zu danken, die Wahrheiten inihr völliges Licht zu setzen. Er giebt jedervon seinen redenden Personen ihren eignen