Von der Philosophie. 7z/
I auf Kosten des gemeinen Wesens begraben! werden sollte; weiches auch geschah. Erreißte, als ein grosser Mann, um sich zuunterrichten, und nicht, um sich zu be-reichern. Er suchte bis in dem innerstenIndien die Reichthümer der Gelehrsamkeit,^ und bekümmerte sich nicht um die Schätze,die er in einem Lande, das an Gold - undl Silberminen einenUeberfluß hatte, ssst vor! seiner Thüre fand.
Er * brachte einige Zeit in Athen zu,welches der Mittelpunkt aller Wissen chafsten, und der Wohnplatz der witzigen Köpfewar. Aber er suchte dort so wenigseine Verdienste zu zeigen, oder durch sei-ne nicht gemeinen Einsichten ein Aufsehen? zu machen, daß er sich vielmehr alle mög-liche Mühe gab, unbekannt zu bleiben.Ein sehr merkwürdiger Umstand an emem^ Gelehrten, und an einem Philosophen.
Man erzählt noch eine sonderliche Bege-benheit, die sich aber allem auf inige Brie-fe des Hippokrates gründet, welche die
Gelehrs
* Vem , inguir Democrirus, ne^us
nie guir^uam lbi IAnovit. Lonlinntembominein- er Aravem, Hui Almielur rßlorm i'e gbiulli'e!
lusc. (^ugeK. libr. 5. n. 104.
Rollin List. xil. Tt>. Aaa