Band 
Zwölfter Theil.
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Von der Philosophie. 789

§. l.

Meynungen des Epicursvon demhöchsten Gute.

A^er Name des Epicurs, ist schon allemgenug uns zu überführen , daß wirbeyder Sache, wovon die Frage ist, unS! keine * edlen und grossen Grundsätze von ihmi versprechen dürfen.

Alle Weltweisen verstehen unter dem hoch- ve §in.bsten Gute dasjenige, auf welches sich alle-s'/ö."'übrigen Güter beziehen, und welches sichnicht selbst wieder aus ein andres bezieht.

Epicur setzt das höchste Gut in das Vergnü-gen , und, durch eine nothwendige Folge dasi von, das höchste Uebel in dem Schmerz.

Die Natur selbst, sagt er, lehrt uns dieseWahrheit, und treibt uns an, von unsrerGeburt an alles, was uns vergnügen kann,s als das höchste Gut zu suchen, und alles, das als das höchste Uebel zu fliehen, was unsSchmerzen verursachen kann. Man hat ebenso wenig nöthig, diese Wahrheit durch weithergeholte Beweise fest zu setzen, wenn manDdd z bewei-

* k^icurus in conKirurione 6nis, nitiil ^enero-üim s->pir Lkgue msAniticum.

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