Band 
Zwölfter Theil.
JPEG-Download
 

Von der Philosophie. 797

sehr galant war, seine Gäste doch nur mitBrod und Wasser.

Er selbst, dieser Lehrer der Wollust, hat- AiAs.te gewisse Tage, wo er seinen Hunger sehrl mäßig stillte. Er sagt in einem Briefe, daß! ihm seine Mahlzeit noch nicht einmal einenganzen Aß kostete, das ist, ungefähr sechsPfenninge, und daß Mttrodor, sein Ges> fährte, der noch nicht so wett gekommen war,einen ganzen Aß brauchte.

Wir haben gesehen, mit welchem Muther die heftigsten und grausamsten Schmer-zen ertrug, va er bald seinen Geist aufgebensollte. Was wollen wir auf diese und vielandre Dinge von der Art antworten? Denn^ man erzählt noch mehr.

Mas wollen wir auf der andern Seites auf die Dinge antworten, welche diesen ge-. lade entgegen stehen, und in grosser Anzahlvon ihm erzählt werden? Was wollen wirauf die Vorwürfe antworten, die man ihmgemacht hat, daß er sich dem Trinken, undden schändlichsten Ausschweifungen ergeben,wie wir im Diogenes Lamms sehen?

^ Cicero löset den Streit durch ein Wort NAauf, und bringt ihn unter einen einzigen "b s ».'

Punct. „Glaubst du wohl, sagte man zu„ihm,daß Epicur derjenige gewesen ist,wofür„man ihn gemeiniglich hält, und daß seine Ab-

,,ficht