Band 
Zwölfter Theil.
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8sc> Von der Philosophie.

sagt, daß man kein vergnügtes Leben füh-ren kann, wenn man nicht weise, ehrbar, undgerecht lebt. polle juLUn6e viui,

nilr lionelke, er lapienrer er juike viua-rur. Cicero laßt sich nicht durch einen eit-len Glanz von Worten blenden, womit Epi-eur die Schändlichkeit seiner Lehren zu ver-bergen sucht. Er beweist sehr weitläuftig,daß die Weisheit, die Ehrbarkeit, und dieGerechtigkeit sich nicht mit dem Vergnügenvertragen können, wenn man das Vergnü-gen darunter versteht, was Epicur darun-ter meynt, welches der Philosophie Schan-de macht, und die Natur selbst entehrt. Erfragte den Torquatus, wenn erzumCon-sul ernannt werden sollte, welches bald ge-schehen würde, ob er sich dann wohl unter-stehen wollte, in seiner Rede vor dem Volkoder im Senat zu bekennen, daß er sein Amtmit dem festen Vorsatz antrete, in allen sei-nen Handlungen die Wollust zu seiner Ab-sicht und zu seinem Ziel zu machen? Er!!!fragt ihn, warum er es sich nicht unterste- Ähen wü'de, als allein deswegen, weil erwohl empmnde, daß eine solche Sprache 1schändlich wäre? Ä

Ich will diesen Artikel durch ein schönes IGemälde beschließen, welches Cicero hier V: macht. Er mahlt auf der einen Seite den f

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