Band 
Zwölfter Theil.
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Von der Philosophie. 825

als durch eine aufrichtige Ehrfurcht unddurch einen vollkommnen Gehorsam gegenGOtt.

Wenn wir, sagt er an einem andern Ort, Ibid.paj,.von einer glücklichen Stadt oder Republikreden: so ist unsre Meynung nicht, dieseGlückseligkeit allein auf einige Privatper-sonen , auf die Vornehmsten der Stadt, aufdie Edlen, auf die Magistratspersonen ein-zuschränken. Wir verstehen, daß alle die-jenigen, welche diese Stadt oder Republikausmachen, ein jeder nach seinem Standeund Umständen , glücklich sind. Und die-ses ist die wesentliche Pflicht desjenigen,welcher die Last der Regierung auf sichnimmt.

Es ist mit einer Stadt, oder mit einem 3 bir>.pag.Staate so beschaffen, wie mit demmenschli-^'chen Körper. Diese Vergleichung ist voll-kommen richtig und reich an nützlichen Fol-gen. Der Leib besteht aus dem Haupt, undaus den Gliedmaassen, und unter diesenGliedmaassen sind einige edler, herrlicher,nothwendiger, als andre. Kann man sa-gen, daß der Leib gesund und in einem gu-ten Zustande ist, wenn das kleinste und ge-ringste unter seinen Gliedmaassen krank ist?

Es ist unter den Einwohnern einer Stadt »«««„.!.ein gewisses gegenseitiges Verhältniß von^.'^'Zff 5 Noth-