Band 
[Theil II.]
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n. Von der Bildsäule des Laokoon. 119

gesehen, und ihre Gedichte darnach eingerichtethaben.

Diesen graulichen und kläglichen Mord habennun drey der vortrefflichsten Bildhauer in Grie-chenland verewiget. Sie brachten die erschreck-liche Gruppe dieser drey unglückseligen Menschenum das Jahr Z24 nach Erbauung derStadtRom,und 420 Jahre vor Christi Geburt in panschenMarmor, welcher nach Rom geliefert, und imPalast des Kaisers Titus aufbehalten wurde.

Plinius verwundert sich über diese Statueso sehr, daß er sagt: Opus omnib>u8 et piÄo-riae et Uatunriae urti8 puterenckum: Lxuno lapicke parrem et iiberos ckrgconum-hue mirsbileZ nexns cke conlilii lententis lc-cere lummi urtiilces ^OL8/^l^OLKkOL.VO0k;^8, ec ^INLNOOO-KCl8 Klroäü.

Es sey ein Werk, welches allen andern vonder Maler - und Bildhauerkunst müsse vorgezo-gen werden. Die erhabensten Künstler, Age-sauder, Polydor und Athenodor aus der In-sel Rhodus haben aus einem Stein den Vater,die Kinder, und die wunderbaren Verwickelun-gen der Drachen, nachdem sie das Vorhaben die-ses Werkes gemeinschaftlich und bedachtsam genauüberlegt hatten, so geschildert, wie wir es vorAugen haben. Also sind uns nun auch die Urhe-ber dieser erstaunungswürdigen Statue bekannt.

H 4 Dieses